Ergotherapie Anne Ochse - Dülmen

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„Ihre Handlungsfähigkeit (wieder) zu erlangen, das ist unser wichtigstes Ziel.“

ADHS wächst sich nicht aus!

Weil die motorische Unruhe sich im Laufe der Pubertät meist verliert, glauben viele, das ADHS wäre überstanden.

Aber:

Unaufmerksamkeit, Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit sowie sprunghaftes Handeln, mangelndes Organisationsvermögen und eine oft chaotische Gefühlsregulation ziehen sich in der Regel bis ins Erwachsenenalter hinein.

Die Folgen sind Reizüberflutung, Überforderung und permanenter Stress in Alltag und Beruf.

Noch wichtiger:

bei vielen Erwachsenen ist ADHS im Kindesalter gar nicht diagnostiziert und natürlich auch nicht behandelt worden.

Ohne Unterstützung entwickeln Erwachsene mit ADHS  nicht selten gesundheitliche und psychische Beschwerden durch Stress oder Burn-Out, Suchterkrankungen und Depressionen.

Therapien, in denen dem zugrunde liegenden ADHS nicht ausreichend Rechnung getragen wird, bleiben oft wirkungslos.

Es gilt für die Betroffenen, ADHS als  Persönlichkeitskonstitution anzuerkennen, die eigenen Schwächen und Stärken zu verstehen und anzunehmen.

Ziele

einer individuellen Einzelbehandlung im Erwachsenenalter  sind effektive Selbstorganisation und Selbstmanagement und das Entwickeln von Alltagsstrukturen, die für die jeweilige Person passend sind.

Neue und individuell zugeschnittene  Methoden / Strategien werden erarbeitet und deren Umsetzung in den jeweiligen Alltag des Betroffenen gemeinsam trainiert.

Aufgrund der beim ADHS veränderten hirnelektrischen Aktivität leistet auch hier das Neurofeedback wertvolle Hilfen, denn durch ein entsprechend abgestimmtes Training können die Hirnfrequenzmuster nachhaltig positiv beeinflusst  und stabilisiert werden.